60W-Verstärker
Projektbeschreibung
Nachdem mein erster selbst-entworfener Verstärker bestens funktioniert und sich im ständigen Einsatz befindet, ist nun der nächste in Planung. Das Projekt läuft unter dem Namen AMPANDA. Diesmal soll der Verstärker etwas mehr Leistung (ca. 60 Watt) und einige weitere Komfortmerkmale haben. Er soll fernbedienbar sein, einen Quellenumschalter enthalten und evtl. über USB an den Rechner angeschlossen werden können, um als externe Soundkarte zu arbeiten. Um diese Funktionen zu realisieren, wird er mit einem AVR-Mikrokontroller ausgestattet.
Da sich das Projekt zur Zeit in der Entwicklung befindet, werden diese und die folgenden Seiten erst nach und nach mit Inhalt gefüllt.
Komponenten
Verstärkermodul mit LM3875
Das Verstärkermodul besteht aus zwei LM3875-ICs, die jeweils ca. 60W liefern können. Der Schaltungsaufbau orientiert sich an dem bekannten Gainclone-Design.
Stromversorgung
Zur Stromversorgung werden zwei getrennte Trafos eingesetzt. Einer zur Verorgung der Digital-Elektronik und für den Standby-Betrieb und ein größerer Ringkern-Trafo für die Versorgung des Verstärker-Moduls.
RC5-Fernbedienung
Das weit verbreitete RC5-Protokoll von Infrarot-Fernbedienungen lässt sich sehr einfach mit einem AVR-Mikrocontroller erzeugen.
Quellenumschalter
Das Modul zur Quellenumschaltung dient dazu, einen der Eingänge als aktive Quelle auszuwählen, die Lautstärke zu regeln und das Signal dann auf einen der Ausgänge (Leistungs- bzw. Kopfhörerverstärker) weiterzuleiten. Die Quellen- und Senkenauswahl geschieht durch kleine Reed-Relais, die über einen I2C-I/O-Expander (Philips PCF8574) gesteuert werden. Die Lautstärke-Regelung übernimmt ein PGA2311 von Texas Instruments .